Montag, 12. Mai 2008

Letzter Eindruck von Andrea

Am Schluss des Buches, kommt zum Vorschein wie oberflächlich der Vater ist. Zuerst die Reaktion auf sein Baby, es sähe aus wie ein Affe. Wie kann man nur so entäuscht sein, wie sein Kind aussieht? Und später, wie er sich schämt, weil seine Mutter arm ist. Ich finde es traurig, dass er sich für seine Mutter schämt, nur weil sie arm ist. Als die Mutter jedoch stirbt, kommen seine inneren Gefühle zum Ausdruck und das erste Mal hatte ich Verständnis für ihn. Wie er sich in seinem Zimmer verkriecht und das schönste Grab will, sehr viele Leute einlädt, zeigt das erste Mal etwas menschliches an ihm.

Dass der Vater seine Kinder schlägt, überraschte mich eigentlich nicht sehr. Er würde alles machen, um perfekte Kinder zu machen. Er wollte die Schwächen herausprügeln. Es ist tragisch, dass er die Kinder nicht akzeptiert und sie deswegen verprügelt.

Als die Mutter im Krankenhaus liegt, wird klar was eigentlich die Mutter alles macht. Der Vater hilft nirgends mit. Es ist ihm egal, dass es ihr noch nicht gut geht und nimmt si mit nach Hause, dass sie putzen kann. Dies ist widerrum sehr egoistisch und gemein.

Ich bin nicht sicher, ob es mir nur so vorkommt, aber ich glaube gegen den Schluss kürzten sich die Sätze. Es war viel angenehmer zu lesen, und man kam schneller voran.

Mir gefällt der Schluss des Buches nicht. Ich habe mich immer gefragt, was jetzt mit dem Vater lossei und bekam keine Antwort. Dies ist die einzige Spannung im Buch und sollte auch "gelöst" werden.
Obwohl es eigentlich keine richtige Handlung ist, erfährt man sehr viel über die einzelnen Familienmitglieder und dies finde ich sehr gut.

1 Kommentar:

Rahel hat gesagt…

Du hast gute Beobachtungen gemacht, z.B. das der Vater oberflächlich ist.