Meine ersten Eindrücke von dieser Familie waren eher gemischt. Ich finde es merkwürdig, dass sich die ganze Familie nach dem Vater richtet. Er bestimmt was die Definition einer Familie ist und alle haben sich anzupassen.
Um ein Beispiel zu nennen: Gewisse Wörter, die sie nicht mehr sagen durften. Was mir auch noch Ungewöhnliches aufgefallen ist, dass sich alle verstellen, sobald der Vater da ist. Ich finde es nicht so gut, dass sie ihm seine perfekte Familie vorspielen müssen, denn ich denke nicht, dass sie dabei auf Dauer glücklich sind.
Für mich muss eine Familie zusammenhalten. Dass diese Familie sich gegenseitig „verpetzt“ finde ich daher überhaupt nicht gut. Ich finde es ein bisschen traurig, dass sich die Kinder und die Mutter nicht wirklich gesorgt haben und es ihnen egal war, ob der Vater nach der Dienstreise nach Hause kommt oder nicht.
Den Vater selbst finde ich eher unsympathisch. Er schämt sich für seine Kinder und sagt von seiner Familie, sie würden ihm das Leben verderben. Er weint, weil sein Sohn nicht Fussballspielen kann, aber sieht nicht, dass er andere Stärken hat, die genauso wertvoll sind. Für ihn sind Werte nach aussen wichtig, dass was die anderen denken könnten. In der Familie selbst zählt nur seine Meinung und dass, was er macht, ist korrekt. Zudem sollte es nicht sein, dass die anderen Familienmitglieder Angst vor ihm haben.
Ganz allgemein war die Lektüre noch interessant zu lesen und es hatte beinahe keine schwierigen Wörter drin. Also recht angenehm.
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