Als ich begonnen habe, das Buch zu lesen, fiel mir auf, dass sehr wenige Punke (Satzzendzeichen) vorhanden sind. Dadurch liest man schneller, jedoch werden in einem Satz sehr viele verschiedene Dinge erzählt. Mit der Zeit fiel es mir sehr schwer weiter zu lesen, da Sätze und Wörter wiederholt werden. Es wird zum Beispiel mehrmals erwähnt, dass die Finger der Mutter rot wurden durch das Putzen der Muscheln. Wiederrum finde ich es gut, dass das Buch direkt mit dem Muschelessen beginnt, so weiss man auch, weshalb der Buchtitel "Das Muschelessen" heisst.
Der Autor hat eine gute Perspektive gewählt. Mich persönlich stört es trotzdem, dass die Sprache eines kleinen Knaben benutzt wird.
Die Familie scheint sehr merkwürdig zu sein. Die Charakteren der Mutter und des Vaters sind total gegensätzlich, und die Kinder verhalten sich je nach Situation verschieden. Der Vater ist sehr streng und die Mutter verhaltet sich in seiner Anwesenheit dementsprechend ähnlich, jedoch erzählt der Junge, dass sie richtig verwildern, wenn der Vater fehlt und auf einer Dienstreise ist.
Ich verstehe nicht, wie diese Familie in dieser Geschichte fröhlich sein kann. Ich kann mir vorstellen, dass der Mann im Haus verwöhnt und deshalb zufrieden ist und aus diesem Grund auch sehr egoistisch.
Die Frau wirkt auf mich frei und gelöst, wenn ihr Mann abwesend ist. Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass der Mann diese gespielte Gefühle ihr und den Kindern nicht ansieht.
Schlussendlich konnte ich die Geschichte gut weiterlesen, da ich mich schnell an diese Schreibweise gewöhnt habe.
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